Was ist Web 2.0?

Stellt man verschiedenen Menschen aus der Webcommunity die Frage „Was Web 2.0 ist?“, wird man die verschiedensten Antworten erhalten. Die Wikipedia meint dazu: „Web 2.0 ist ein Schlagwort, das für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets, speziell des World Wide Webs, verwendet wird“. Mit dieser Definition werden letztendlich alle Aussagen rund um den Begriff Web 2.0 auf den Punkt gebracht. Es gibt keine klare Abgrenzung zwischen Web 1.0 und Web 2.0 Elementen und trotzdem existieren Unterschiede, zwischen dem Web, wie man es noch in den 90zigern vor fand und dem Web, wie wir es heute kennen.

Seit dem 6. August 1991 durfte man die Erfindung von Tim Berners-Lee offiziell nutzen. Dieser Tag war der Startschuss für das World Wide Web. Die Grundlagen für die  Funktionen, wie wir sie heute kennen, existierten jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt. Trotzdem benötigte das Web erst einen Transformationsprozess, um sich zu dem zu entwickeln, was es heute ist. Der Prozess ist natürlich bei Weitem noch nicht abgeschlossen, denn das Web kann sich nur soweit weiter entwickeln, wie auch die Nutzer des Webs die neuen Möglichkeiten annehmen und nutzen.

Mindmap Web 2.0 von Markus Angermeier
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Die wichtigste Veränderung der letzten zehn Jahre im Web ist jedoch die Entwicklung des eigenen Nutzerverhaltens. Galt zum Beginn des Webs noch, nur bestimmte Personen schaffen die Inhalte und der Rest der Webnutzer konsumiert diese, verändert sich diese Form der Nutzung gerade rasant. Wir als Nutzer transformieren uns vom Empfänger zum Sender. Dies bedeutet, wir können uns an der Gestaltung von Inhalten beteiligen und für neue Inhalte sorgen. In den letzten Jahren tauchte deswegen auch ein weiterer Begriff auf, der mit Social Media diese neuen Funktionen umfassen soll.

Mann könnte es auch anders umschreiben, indem man vom „Mitmachnetz“ spricht, also der Möglichkeit sich aktiv im Web einzubringen. Beispiele hierzu gibt es genügend. Die Social Community Plattformen wie Facebook oder Xing, sind nur zwei Vertreter, die durch ihre aktiven Mitglieder leben. Auch die Fotocommunity Flickr, hätte ohne die Transformation der Nutzer vom Empfänger zum Sender nicht entstehen können. Mit dieser Veränderung des Nutzerverhaltens konnte der Begriff Web 2.0 erst kreiert werden. Letztendlich sind es jedoch die Nutzer gewesen, welche die neuen Funktionen ermöglichten, weswegen es folgerichtiger wäre vom User 2.0 zu sprechen.

Wie sehen Sie dies? Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Thema?

Autor: Ronny Siegel

Hi, ich bin Ronny, einer von den beiden Geschäftsführern und Inhabern der Conversion Junkies. Ich beschäftige mich vor allem mit Inhalten (Content) und wie man diese verbessern kann. Zudem kenne ich mich sehr gut mit AdWords aus und finde dort immer neue Infos, die mir auch bei den Inhalten helfen. Und ich bin der Meinung, nichts ist besser als zu testen, weswegen ich mir bei den Inhalten und den AdWords Anzeigen auch das Nutzerverhalten gerne ansehe und auswerte. Wenn Sie Fragen zu diesem Beitrag haben, posten Sie die Frage bitte in die Kommentare. Ich beantworte diese sehr gerne.

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