Wie funktioniert Google Analytics?

Mittlerweile kennt Google Analytics so gut wie jeder der im Internet unterwegs ist. Mit dem Streit um die Datenschutzkonforme Einbindung ist das Thema auch weit über die Webseitenbetreiber Szene hinweg bekannt geworden. Die einen lieben es und die anderen nehmen Piwik. Doch Google Analytics ist in den letzten Jahren ein sehr mächtiges Werkzeug geworden, welches mehr kann als ein paar Besucherzahlen zu zeigen.

Wie funktioniert Google Analytics?

Von Außen betrachtet gibt es 2 Teile, Tracking Code auf der Webseite einbinden und in Google Analytics die Daten auswerten. Google selbst spricht von 4 Phase:

  • Collection – Daten sammeln und oder importieren
  • Configuration – Konfigurieren
  • Processing – Daten verarbeiten
  • Reporting – Daten auswerten

Daten sammeln und oder importieren

Die bekannteste Variante um die Daten zu sammeln ist der Javascript Code in seine Webseite einzubauen. Auch Apps können mit der Analytics SDK ausgewertet werden. Die neuste Möglichkeit ist neben Javascript und SDK die Übermittelung der Daten per Measurement Protocol, damit lassen sich auch mit dem Internet verbundene Geräte wie Ticket Systeme nutzen.

Daten konfigurieren und verarbeiten

Diese beiden Teile sind so stark mit einander verbunden, dass sie zwar getrennt aufgezählt werden aber nicht ohne einander auskommen. Die Konfiguration spielt eine maßgebliche Rolle wie die Daten später verarbeitet werden. Die erhobenen Daten werden nicht in der Rohform gespeichert sondern anhand der Konfiguration verarbeitet.

Entscheide ich mich eine für Einstellung kann diese später verändert werden aber die bisher verarbeiteten Daten lassen sich nicht mehr herstellen. Durch die hohe Datenmenge werden Datentabellen mit den Resultaten gefüllt nicht die Rohdaten für beliebige Berechnungen gespeichert.

Daten auswerten

In der Auswertung können neben den Standardkennzahlen wie Anzahl Besucher, Verweildauer und ausgerufene Seiten mittlerweile auch Unternehmensdaten von Onlineshops betrachtet werden. Gerade diese Daten machen Analytics wertvoll. Wie bewegen sich meine Besucher bis diese eine Conversion erreichen. Wie verhalten sich meine Besucher im Checkout. Welche Performance bringt mein Blog für den Onlineshop.

Google Analytics als zentrales Nervensystem

Google selbst bietet die Möglichkeit weitere Google Produkte zu verknüpfen. Durch die Integration von Google Adwords Daten können die Besucher anhand der eingegebenen Keywords klassifiziert werden, dies war früher auch mit Besuchern über die organische Suche machbar. Die Google Webmastertools erweitern die Daten bis hin zum Ranking.

Wer weitere Daten braucht kann diese über einen CSV Import selbst einfügen und Beispielsweise seine Auswertungen um Unternehmenskennzahlen erweitern.

Auswertung ohne Grenzen

Die Dimension der Standard Dashboards und Auswertungen sind enorm. Wer sich am Ende eingeschränkt fühlt kann über die integrierte API seine eigenen Auswertungen erstellen oder für 3. Dienste bereitstellen. Damit können aufwendig visualiserte Reports erstellt oder Daten auf spezielle Bereich minimiert werden.

Unternehmens- und Webseitendaten zusammenführen lässt eine neue Dimension der Auswertungen zu . Wenn es um Conversions – Sales und Leads geht wird es spannend.

Autor: Marcus

Ich bin einer von zwei Geschäftsführern der Conversion Junkies. Zu meinen Themenschwerpunkten gehört das technische SEO, Entwicklungen im E-Commerce und Programmierung von Shopware und WordPress Plugins. Dieses Wissen gebe ich in Schulungen und Consultings gern weiter. Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihre Fragen. Ich antworte darauf gern. Oder schreiben Sie mir eine E-Mail an marcus@conversion-junkies.de

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