In 7 Schritten zur eigenen WordPress Firmenwebsite

Diesmal möchte ich erklären, in welchen Schritten wir Firmenwebsites mit WordPress erstellen. In den letzten Jahren hat sich diese Vorgehensweise entwickelt und seit rund einem Jahr auch bewährt. Wir haben hierfür die einzelnen Schritte mal etwas genauer unter die Lupe genommen und mit allen Beteiligten darüber gesprochen, welche Informationen sie wirklich wann benötigen. Jetzt aber genug der einleitenden Worte. Hier die grobe To-Do Liste, wie wir empfehlen eine Firmenwebsite mit WordPress aufzusetzen.

1. Das Konzept

Da wir von WordPress sprechen, sollte eins natürlich von vornherein auch klar sein, die neue Website wird mindestens einen Bereich besitzen, in dem regelmäßig Inhalte verfasst werden. Dieser Bereich muss definiert werden. Wo befindet er sich und welche Art von Beiträgen sollen hier erscheinen. Zudem sollte man sich Gedanken über die statischen Seiten machen, also den Bereich Leistungen, Produkte, Preise, Über uns, Kontakt und ob man diese überhaupt benötigt und wo sie erscheinen sollen.

2. Der Texter

Diese Vorgaben erhält der Texter, damit er weiß, wo beim Start der Website Inhalte benötigt werden. In erster Linie werden dies die statischen Seiten sein. Der Blogbereich wird erst mit dem Start gefüllt werden und muss von dem Texter zum Beginn nicht berücksichtigt werden

3. Die WordPressinstallation

Im nächsten Schritt erfolgt die Installation von WordPress. Die Grundstruktur wird mit dem Standart Theme von WordPress eingepflegt und die Texte werden auf den jeweiligen statischen Seiten hinterlegt. Zudem werden die benötigten Plugins installiert, die man auf jeden Fall benötigen wird, darunter ein SEO und ein Antispam Plugin. Ebenfalls legt man ein paar Textbeiträge an, bindet in diese Testbilder ein, damit man einen ersten optischen Eindruck auch vom Blogbereich erhält.

4. Das Design

Nach der Grundinstallation wird die neue Website aus Sicht des Designers angepasst. Schriftfonts werden definiert und das Grundlayout der Website wird optisch angepasst. Einzelne Bereiche erhalten definierte Abgrenzungen und die Testbeiträge werden an die Gesamtoptik angepasst. Dies sollte immer unter der Vorgabe eines eventuell vorhandenen Corporate Designs erfolgen oder unter dem Ansatz, dass das Design in den nächsten 24 Monaten den Entwicklungen der Website angepasst werden könnte.

5. Die Programmierung

Die Umsetzung der Vorgaben des Designs erfolgt nun durch den Programmierer. Die Vorgaben werden auf der Seite übertragen und eventuelle Korrekturen vorgenommen, wenn diese notwendig sind. Jetzt können auch Plugins noch mal separat an das Design angepasst werden, wie zum Beispiel Plugins für das Teilen in Social Communitys oder Eventplugins. Zudem geht dieser Schritt einher mit dem Punkt 7, denn der Programmierer sollte an diesem Punkt erste SEO Strukturen klar definieren, die zukünftig bei Einstellen von Inhalten greifen werden.

6. Die Abnahme der Website

Die Abnahme der Website erfolgt mit einer Reihe von Fragen, die man sich stellen und kontrollieren sollte, die da zum Beispiel wären: Sind überall alle notwendigen Informationen hinterlegt? Fehlen die Kontaktdaten nicht? Funktioniert das Kontaktformular? Entspricht das Impressum den rechtlichen Anforderungen? Und weiß der zukünftige Inhaber der Website, was mit dem Start der Website für weitere Aufgaben zu erfüllen sind?

7. Die Optimierung für Suchmaschinen

Nach Abnahme der Website kann man sich an die Optimierung der bestehenden Seiten machen. Die Parameter für die Suchmaschinen werden angepasst und Seiten wie die Datenschutzerklärung werden auf noindex gesetzt. Die Anmeldung der Website in den Webmastertools und bei Analytics erfolgt nun auch und in den Webmastertools werden die entsprechenden Sitemaps hinterlegt. Zusätzlich wird für den Websiteinhaber ein Report angelegt, der ihm für die nächsten Monate zeigt, wie sich die Zugriffszahlen auf seiner Website entwickelt haben.

Abschließende Bemerkungen: Natürlich kann man sich jetzt fragen, was mit dem Fotografen ist, durch wen die rechtliche Prüfung der Website erfolgen sollte oder warum nicht explizit erwähnt wurde, dass man vielleicht auch AGB auf der Website benötigt? Natürlich sollte man diese Punkte berücksichtigen. Aber nach unseren Erfahrungen sind sie nicht für jede Website unbedingt notwendig.

Die sieben hier genannten Punkte kann man jedoch nach unseren Erfahrungen nicht umgehen. Man kann den Texter vielleicht gegen eigene Texte austauschen, aber ohne Texte wird die Website nicht an den Start gehen. Dies gilt natürlich auch für das Design und die Programmierung. Und selbstverständlich möchte man mit der Website auch irgendwie schnellst möglich gefunden werden, weswegen die Anmeldung der Seite bei den Suchmaschinen heute auf jeden Fall immer zum Start einer neuen Website dazu gehört.

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Autor: Ronny Siegel

Hi, ich bin Ronny, einer von den beiden Geschäftsführern und Inhabern der Conversion Junkies. Ich beschäftige mich vor allem mit Inhalten (Content) und wie man diese verbessern kann. Zudem kenne ich mich sehr gut mit AdWords aus und finde dort immer neue Infos, die mir auch bei den Inhalten helfen. Und ich bin der Meinung, nichts ist besser als zu testen, weswegen ich mir bei den Inhalten und den AdWords Anzeigen auch das Nutzerverhalten gerne ansehe und auswerte. Wenn Sie Fragen zu diesem Beitrag haben, posten Sie die Frage bitte in die Kommentare. Ich beantworte diese sehr gerne.

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