5 Dinge von denen du in Zukunft die Finger lassen solltest

Wer vom bloggen leben will braucht zuverlässige und nachhaltige Einnahmequellen. Wer auf der dunklen Seite sein Glück versucht findet auch entsprechende Entlohnung aber wie lange geht dies gut? Kürzlich wurde ein weiteres Linkkauf Netzwerk von Google ausgehoben. Überlegt euch gut mit was Ihr in Zukunft Geld verdient.

Linkverkauf

Bei diesem Wort schrillen die Alarm Glocken, Jahre lang war dies tägliches Geschäft von SEO Agenturen. Doch nachdem Google die Tore seines Update Zoos geöffnet hat gibt es nur noch wenige SEO´s die für die Rettung eines Pinguins, Pandas oder eines Kolibries auch nur einen Euro spenden würden. Mit der Bestrafung von deutschen Netzwerken ist die Nachricht von Google klar, lasst es!

Linktausch

Im Grunde steckt darin die gleiche Intention wie beim Linkkauf, nur rollt dabei nicht der Rubel sondern eine Gegenleistung in Linkform. Im Gegensatz zum Linkkauf gibt es ein aber! Wenn Ihr den angebotenen Link auch freiwillig setzen würdet, besteht kein Grund dies nicht zu tun. Wenn Ihr bei der Recherche für ein Thema auf Webseiten stoßt, die Ihr aus verschiedensten Gründen nicht verlinken würdet, dann verlinkt diese auch nicht bei einer Linktausch Anfrage.

Gastbeiträge

Die Anfragen für ach so tolle Gastbeiträge häufen sich in der digitalen Ablage P. Nachdem dies zwischenzeitlich als Linkaufbau der Zukunft gehandelt wurde sehe ich dabei eine Große Gefahr. Mal abgesehen das Matt Cutts dagegen auch schon gewettert hat. Als Blogger willst du einen geilen Blog schreiben und bist für einige Leute im Internet ein Mensch mit Erfahrungen und Wissen zu deinem Thema.

Vielleicht bist du auch so gut, dass Leute dich als Spezialisten bezeichnen. Würde so jemand in seinem Blog einen 0815 Gastbeitrag, am besten gekauft für 1,5 Cent je Wort, veröffentlichen? (Vorsicht rhetorische Frage). Wenn du es nicht merkst dass so etwas Müll ist, deine Leser tun es!

Werbung nicht Kennzeichnen

Egal ob es nun ein Link oder ein Werbebeitrag ist. Nach den verschiedenen Richtlinien müssen diese Dinge gekennzeichnet werden. Bei Links sollte daher das nofollow Attribute gesetzt werden, gerade bei Affiliate Links solltet Ihr besonders aufpassen. Nach deutschem Gesetz ist dies als Werbung zu deklarieren. Auch wenn Google solche Verstöße gegen die Richtlinien bisher nicht wirklich bestraft, die Justiz ist dabei unnachgiebiger.

Deine Besucher nerven

Angefangen von sinnlosem Spam von Affiliate Produkten in sozialen Netzwerken über Popup bishin zu übermäßiger Werbung. In der Zukunft wird es immer mehr Menschen gegeben die Inhalte in Form von Texten, Bilder und Videos publizieren und vermarkten wollen. Der Konsument, also dein Besucher entscheidet wer am Ende damit Geld verdient. Verprellst du diesen, bestraft er dich mit seine Abwesenheit. Je mehr Alternativen es gibt desto einfacher ist es Dich zu vergessen.

Kann ich in Zukunft vom bloggen leben?

Ja. Nur eben solltest du die genannten Punkte über kurz oder lang aus deinem Einnahmekonzept verbannen. Das Internet entwickelt sich weiter, die Kostenlos Mentalität der Internet Pioniere geht zurück. In Zeiten in denen App´s und andere kurzweilige Dinge im Euro Bereich Millionen fach verkauft werden, gibt es auch in Zukunft Platz für Verdienstmodelle für Blogger. Stichwort bezahlter Journalismus (Dazu demnächst mehr).

Autor: Marcus Franke

Ich bin einer von zwei Geschäftsführern der Conversion Junkies. Zu meinen Themenschwerpunkten gehört das technische SEO, Entwicklungen im E-Commerce und Programmierung von Shopware und WordPress Plugins. Dieses Wissen gebe ich in Schulungen und Consultings gern weiter. Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihre Fragen. Ich antworte darauf gern. Oder schreiben Sie mir eine E-Mail an marcus@conversion-junkies.de

2 Gedanken zu „5 Dinge von denen du in Zukunft die Finger lassen solltest“

  1. Hallo,
    Sie schreiben doch “dass , wenn man von seinem Blog leben will, dann….”.
    Kann man denn überhaupt von seinem Blog leben bzw. können Sie das?
    Soll keine doofe Frage sein, nur reines Interesse!

    LG
    Freddy

  2. Grundsätzlich kann ich diese Frage mit Ja beantworten.
    Vor allem im englischsprachigen Internet gibt es davon genügend Beispiele.
    Im deutschsprachigen Raum wird es etwas schwieriger, da die Reichweite durch den Sprachraum im Vergleich zu Englisch sehr begrenzt ist. Einen Einnahmen-Report von Deutschen Blogs und Englischen Blogs habe ich verlinkt. Meist entwickelt sich durch den eigenen Blog Kooperationen und weitere Einnahme Quellen die dann ein solides monatliches Einkommen generieren können. Bis dies Eintritt sollten man jedoch ca 2-3 Jahre einplanen. Diese Zahl ist auch bei Selbstständigen / Unternehmern eine beliebte Zahl bis eine Idee oder Unternehmung sich selbst tragen muss

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