Redaktionsplanung für Blogger

Ich brauche nichts planen, ich schreibe und veröffentliche selbst, werden sich viele denken. Doch wer auf einem Blog mit mehreren Bloggern schreibt, wird eine Planung schnell schätzen. Was eine Planung für Vorteile bringt möchte ich euch gern zeigen.

Der Redaktionsplan

Wer bereits in einer klassischen Redaktion gearbeitet hat, wird ihn kennen, den Redaktionsplan. Er verrät, wann, wer, was publiziert. Für die meisten “Alleinunterhalter” mehr Arbeit als Nutzen. Doch nutzt sogut wie jeder einen Redaktionsplan unbewusst. Selbst die eigene Planung ist eine Art Redaktionsplan, sobald die Veröffentlichung nicht sofort stattfindet, sondern an einem gesetzten Zeitpunkt geschieht.

Themen terminieren und recherchen planen

Viele Ideen für Blogbeiträge kommen nicht, wenn wir direkt danach suchen. So geschehen Ereignisse, die uns ein neues Thema vor Augen führen oder durch unsere Tätigkeit auf Arbeit oder in der Freizeit entstehen neue Ideen für Inhalte. Diese festzuhalten und später zu bearbeiten, ist die Grundlage für den Redaktionsplan.

Ein Redaktionsplan schafft Entspannung

Beim Bloggen sollte ein Rhythmus gewählt werden. Egal ob täglich, wöchentlich oder monatlich, es kommt auf die Regelmäßigkeit an. So wissen Stammleser, wann Ihr neue Inhalte veröffentlicht und die Suchmaschinen mögen dies auch. Innerhalb des gewählten Zeitraums immer wieder Inhalte zu finden und zu schreiben, kann langfristig schwer werden.

Nicht die Ideen zu finden, sondern die Zeit oder unvorhergesehene Ereignisse. Stress in der Arbeit, Krankheite oder eine Schreibblockade. Alles Dinge, die den regelmäßigen Ablauf stören können. Um den entgegen zu wirken, empfielt es sich Beiträge auf “Halde” zu haben, damit Ihr mit der Situation entspannt umgehen könnt und trotzdem nach Außen professionell wirkt.

Redaktionsplan für mehrere Blogger

3 Blogger, 5 Ideen,  aber manchmal kommt es auch vor, dass sich Beiträge überscheiden oder zustark ähneln. Um diese Ernstfall zu umgehen, unterstützt der Redaktionsplan die geplanten Beiträge. Damit kann jeder seine Themen abgleichen und sich durch die Themen der anderen inspirieren lassen.

Redaktionsplan mit WordPress

WordPress bietet bereits die “Planung” von Beiträgen in der Zukunft. Sobald das Veröffentlichungsdatum in die Zukunft gesetzt ist, verwandelt sich der “Veröffentlichen Button” in “Planen”. Ihr könnt euren Beitrag wie gewohnt in der Vorschau betrachten; dieser wird aber nicht auf dem Blog angezeigt. Wenn Ihr jedoch die Vorschau in der Blogansicht braucht, beispielweise wegen der Einleitung oder dem Artikelbild, kann der Beitrag auf privat gesetzt werden. Damit sehen nur eingeloggte Nutzer diesen Beitrag; dazu ,muss er  jedoch veröffentlicht werden.

Probleme, wenn Ihr Beiträge umplanen wollt.

Ihr habt einen sauberen Redaktionsplan in WordPress etabliert, doch dann kommt “DER” Beitrag. Ihr wollte unbedingt diesen Beitrag auf dem nächstmöglichen Spot veröffentlichen. Um nicht 2 Beiträge am gleichen Tag zu veröffentlichen, müsst ihr nun alle Folgebeiträge verschieben. Je fleißiger und damit mehr Beiträge Ihr geplant habt, desto mehr Arbeit kommt nun auf euch zu. Ihr müsst nun jeden Beitrag einzeln im Datum anpassen.

Einfacher Redaktionsplan mit WordPress

Um diese Höllenszenario zu umgehen und die Schreiblust zu behalten, gibt es natürlich für WordPress ein klasse Plugin. Zu Beginn kannte ich nur das Plugin editoral Calender: Es unterstützt euch enorm bei der übersichtlichen Planung und vor allem bei der Zeit intensiven Umplanung. Doch bei der Recherche sind mir noch zwei weiter Plugins aufgefallen.
Edit Flow und CoSchedule by Todaymade

Da es nun drei bisher gut aussehende Plugins gibt, schreit es nach einem Folgebeitrag mit dem Test der Plugins.
Nutzt Ihr noch ein weiteres Plugin für die Redaktionsplanung in WordPress, welches ich mit in den Test aufnehmen sollte?

Autor: Marcus

Ich bin einer von zwei Geschäftsführern der Conversion Junkies. Zu meinen Themenschwerpunkten gehört das technische SEO, Entwicklungen im E-Commerce und Programmierung von Shopware und WordPress Plugins. Dieses Wissen gebe ich in Schulungen und Consultings gern weiter. Nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihre Fragen. Ich antworte darauf gern. Oder schreiben Sie mir eine E-Mail an marcus@conversion-junkies.de

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