Warum Sie jetzt kein Onlinemarketing brauchen!

Eine Frage gleich zu Anfang: Wie viele Mails haben Sie in dieser Woche erhalten, in denen behauptet wurde:

  1. Ihre Webseite sei nicht optimiert,
  2. mit Werbung im Internet könne man so richtig Geld verdienen,
  3. man wolle Sie gern unterstützen, mit Ihrer Website mehr Erfolg zu haben?

Schauen Sie einfach mal nach – falls Sie die Mails nicht bereits alle gelöscht haben.

Ich behaupte: Sie brauchen (jetzt, in diesem Moment) kein Onlinemarketing.

Warum das so ist, und wann der richtige Zeitpunkt für professionelle Unterstützung da ist, das erkläre ich Ihnen im folgenden Beitrag

Ab wann ist Onlinemarketing sinnvoll?

Lassen Sie mich mit einem Beispiel beginnen und stellen Sie sich vor: Sie wollen ein Haus bauen. Kein großes, sondern ein normales Einfamilienhaus. Dafür benötigen Sie ein Grundstück, welches sich an einer bereits vorhandenen Straße befindet (ansonsten wird es teuer). Ihr zukünftiges Haus hat somit schon eine Hausnummer.

Das Grundstück ist im Web Ihr Webserver, auf welchem die Daten Ihrer Website liegen. Die Internetadresse (Beispiel: www.dasistmeinewebsite.de) ist vergleichbar mit der Wohnadresse des Hauses.

Nun fehlt “nur” noch das Gebäude. Sie beginnen mit dem Bau (oder lassen dies von einer Firma erledigen). Das Baumaterial wir herangekarrt – und nach und nach entsteht Ihr eigenes Haus.

Wann ist ihre Webseite wirklich fertig?

Mit einer Website verhält es sich ähnlich. Allerdings mit einem feinen Unterschied. Wenn wir bei unserem Beispiel bleiben: Dort, wo viele meinen, sie hätten bereits ein fertiges Haus, besitzen sie nach den Regeln des Internet im Grunde nicht mehr als einen Geräteschuppen.

Jede Unterseite Ihrer Website ist ein Bauelement: eine Mauer, ein Fenster oder eine Tür. Ihre Startseite ist die Eingangstür zu Ihrem Haus. Haben Sie keine weiteren Unterseiten, steht diese Tür alleine auf weiter Flur. Angenommen, Sie bitten in dieser Bauphase jemanden darum, Ihr Haus schöner zu gestalten (= Ihre Website zu optimieren) – wie stellen Sie sich seine Reaktion vor?

Sie ahnen vielleicht, worauf ich hinaus möchte: Solange Ihre Website über nur wenige Unterseiten verfügt, ist sie noch nicht fertig – auch wenn kein Bauschild mehr vorhanden ist.

Wieviele Seiten sollte meine Website haben?

Hierzu möchte ich Ihnen ein Statement von Google liefern. Laut Google sind alle Websites mit weniger als 1.000 (eintausend!) Unterseiten als kleine Websites zu betrachten. Websites mit weniger als 100 Unterseiten gelten als sehr kleine Websites und sind faktisch nicht existent.

Eine Website müssen Sie also erst dann optimieren, wenn sie über genügend Unterseiten verfügt. Das heißt: mindestens 100, besser noch 1.000. Alles andere ist vergeudete Zeit und verbranntes Geld.

So finden Sie heraus, ob Ihre Website bereit ist, optimiert zu werden

Darf ich Ihnen ein Geheimnis verraten? Sie benötigen weder einen IT-Experten noch eine SEO Agentur, die Ihnen sagt, wie viele Seiten ihre Website hat. Und nein, Sie müssen sie nicht manuell durchzählen.

Das einzige, was Sie brauchen, ist folgender Link:

https://www.xml-sitemaps.com/

Mit diesem kostenfreien Dienst, im übrigen von Google, können Sie schnell selbst herausfinden, wie viele Seiten ihre Website hat.

Geben Sie dazu einfach unter “Starting URL” den Link zu Ihrer Website ein. Wenn Sie diesen nicht wissen, öffnen Sie Ihre Website und kopieren Sie den Link in das Feld hinein. Anschließend klicken Sie auf Start.

Seitencheck mit Sitemap - Teil 1

Danach wird Ihre Website gescannt und Sie erhalten als Ergebnis, wie viele Seiten vorhanden sind.

Diese Webseite hat 16 Seiten (Pages = Seiten)
Diese Webseite hat 16 Seiten (Pages = Seiten)

Solange diese Zahl kleiner als 100 ist, benötigen Sie keine Optimierung, sondern Inhalte – dies jedoch nur, wenn Sie überhaupt planen, über Suchmaschinen besser gefunden zu werden.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp wie Sie an neue Inhalte kommen. Der einfachste Weg sind ihre Kunden. Hören Sie genau zu was für Fragen diese Ihnen stellen. Jede neue Frage ist ein neuer Beitrag und eine neue Seite.

Die Frage sollte dabei die Überschrift sein. Ihre Antwort in Textform, aufgelockert mit Bildern oder Videos, ist der Inhalt.

Wenn Sie zudem an dieser Stelle noch die Möglichkeit von Kommentaren zulassen, können sich daraus weitere Ideen für neue Inhalte ergeben.

Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen? Dann posten Sie diese einfach in die Kommentare. Ich beantworte diese sehr gerne.

Autor: Ronny Siegel

Hi, ich bin Ronny, einer von den beiden Geschäftsführern und Inhabern der Conversion Junkies. Ich beschäftige mich vor allem mit Inhalten (Content) und wie man diese verbessern kann. Zudem kenne ich mich sehr gut mit AdWords aus und finde dort immer neue Infos, die mir auch bei den Inhalten helfen. Und ich bin der Meinung, nichts ist besser als zu testen, weswegen ich mir bei den Inhalten und den AdWords Anzeigen auch das Nutzerverhalten gerne ansehe und auswerte. Wenn Sie Fragen zu diesem Beitrag haben, posten Sie die Frage bitte in die Kommentare. Ich beantworte diese sehr gerne.

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